Lernmodule

Was ist ein Lernmodul?

Selbstentdeckendes Lernen

Für Niveau-Stufe A 1 gibt es z.Zt. ca. 50 Lernmodule. Jedes Lernmodul ist eine Aufforderung für selbstentdeckendes Lernen. Die Regularitäten sollen von den Lernenden selbst ausfindig gemacht werden. Und die Lernenden können, wenn sie möchten, ihre Lernschritte selbst organisieren und das Lerntempo selbst bestimmen.

  • Texte: Einstieg über einen oder mehrere knappe Texte (mit Fragestellung)
  • Kontext: Präsentation im sprachlichen Kontext, wenn möglich in Dialogform (Grammatik im Kontext)
  • visuell: übersichtliche und visuell einprägsame Form (Markierung fett und rotfett)
  • Erklärungen: Leitfaden zur Beantwortung der Fragen, Hilfestellung der LehrerInnen
  • interaktive Übungen: im Selbststudium oder in der Klasse
  • Memo: visuell erinnerbare Stationen, für die kognitive Verarbeitung im Spracherwerbsprozess
  • Elemente: Bauelemente der Sprache als Lernstoff, "psychische Lerneinheiten"

Jedes Lernmodul ist eine Art Gedächtnisfoto. Es regt die Lerner an, ein grammatisches Phänomen in ein Gedächtnisbild umzusetzen. Dieses Bild soll leicht erinnerbar, wieder auffindbar und abrufbar sein. Diese Lernmodule ergeben in ihrer Summe eine Art Grammatik-Album. Sie sind also die sichtbare, in eine gedächtnisadäquate Form gebrachte Seite der grammatischen Information.